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Zaubertrick erklärt
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Zickzack-Hebebühne…

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…lässt den Reifen weit herumgehen.

Die schwebende Jungfrau

Heute will ich mich mal wieder unbeliebt machen. Zumindest bei einigen Zauberer-Kollegen, denn meine treuen Fans wissen meine kleinen “Blicke hinter die Kulissen” immer sehr zu schätzen.

Bühnen-Klassiker entlarvt!

Wenn (Jung-)Frauen nicht gerade zersägt werden, dann lässt man sie klassischerweise gerne mal in die Luft gehen. Der Zauberer gebietet der Schwerkraft und kann so seine bezaubernde (und bezauberte) Assistentin zum Schweben bringen. Ein großer Reif, den er um (fast) den ganzen Körper herumführt, beweist: Hier hängt nichts an Drähten von der Decke.

Hängepartie unnötig

Es bedarf aber auch gar keiner Drähte, denn die Dame wird von unten aufgebockt: Sie liegt auf einer filigranen Plattform, die mit einer zickzackförmigen, sehr dünnen Stange mit der raffinierten Hebevorrichtung verbunden ist. So kann der Magier den Ring so um den Körper führen, dass es aussieht, als umrunde er sie komplett. Vorhänge, Volants und lange Kleider helfen dabei oft bei der Verschleierung.

Hoffentlich seid Ihr da draußen bald alle durchgeimpft, damit Ihr Euch endlich wieder magische Momente gönnen könnt – und sei es nur die klassische schwebende Jungfrau…